ZITATE VON ANDREAS MÜLLER | Zenartblog

ANDREAS MÜLLER

Andreas Müller, 1979 in Ludwigsburg (bei Stuttgart) geboren, bietet Gespräche an über das „zeitlose Wunder“.

Lektüre: „Weihnachten hat es nie gegeben! – Das kleine Buch vom Nichts, das Alles ist“
www.thetimelesswonder.com

ZITATE VON ANDREAS MÜLLER

Da nichts Getrenntes existiert, sind Vorstellungen von einem ‘ich’, das sich auf einem Weg befindet, völlig absurd.

Der spirituelle Supermarkt bietet eine Vielzahl von scheinbaren Möglichkeiten um DAS zu erreichen. Meistens ist damit eine Art von Weg oder Prozess verbunden, den man gehen oder durchlaufen muss. Es gibt zahlreiche Anweisungen, die man befolgen soll oder einzuhalten hat. Meditieren, bewusster leben, das Herz öffnen, Gefühle fühlen, Blockaden auflösen, in seine Mitte kommen, in die Stille gehen … die Liste ist endlos und entspricht in etwa einer Anleitung, wie man Karriere macht. Immer einen Schritt weiter, eine Stufe höher und ein Stückchen näher ans Ziel. So befindet sich das ‘Ich’, unterbrochen von einigen freudvollen Augenblicken, meistens aber unter Anspannung in einem scheinbaren Veränderungsprozess auf einem scheinbaren Weg in eine scheinbare Zukunft.

Vollkommenheit kann nicht durch irgendetwas erreicht werden, da sie bereits ist. Vollkommenheit braucht nichts, um vollkommen zu sein. Vollkommenheit muss weder erreicht, noch erkannt werden um zu sein. Vollkommenheit ist DAS! Alles, was erscheint, ist DAS. Für den Verstand nicht zu verstehen: ‘Erwacht’ sein zu wollen ist DAS. Eine Übung zu machen um Vollkommenheit zu erreichen ist DAS. Sich den Kopf zu zerbrechen, nicht das zu sein ist DAS. Ohne den Filter des ‘Ich’ wird klar gesehen: Es ist DAS! Wunderschön und vollkommen und gleichzeitig nur DAS.

Es ist nicht so, dass du keinen Einfluss hast auf Dein Leben. Es ist so, dass da niemand ist, der Einfluss haben könnte. Da ist auch niemand der ein Leben hat.

Es gibt kein wahres Selbst das gefunden werden könnte. Es gibt nur ein falsches Selbst. Wenn das falsche Selbst verschwindet, bleibt nur Einheit. Dann ist keine Instanz mehr da, die sich „Selbst“ nennen könnte.

Die Wahrnehmung von einem „ich“ beinhaltet automatisch die Wahrnehmung von Trennung.

Absolute Einheit – das, was ist und nicht ist – hat keine Ursache und keinen Sinn. Sie braucht keinen Grund, um zu sein. Sie kommt nirgendwo her und geht nirgendwo hin. Sie ist einfach! Zumindest scheinbar, denn selbst wenn gesagt wird ‘Da ist nur Einheit’, kann sofort dazu gesagt werden, dass es so etwas wie Einheit nicht gibt. Denn ‘Einheit’ ist kein Ding oder eine Sache, die man kennen kann.

Es gibt nur Einheit. DAS ist Alles und Nichts; alles was erscheint, und nicht erscheint. Diese radikale Botschaft des Einen aus dem Einen ist eine Rarität. Sie ist nicht an Jemanden gerichtet, der/die nach persönlicher Erfüllung strebt. Diese Botschaft erkennt kein vom Ganzen getrenntes ‘Ich’ und bietet somit auch keinen Weg, keine Methode an, um persönliches Glück zu erreichen. Vollkommenheit, Einheit ist bereits der Fall und wird nur vom scheinbar getrennten ‘Ich’ übersehen. Diese sich als getrennt wahrnehmende, im Körper zu einer scheinbaren Person manifestierte Energie, hat keine eigene Essenz und ist nur eine weitere, wundervolle Spielart des Ganzen. Wie alles Andere verfügt dieses ‘Ich’ nicht über Permanenz. Es ist nur eine Erscheinung.

Während das scheinbare ‘Ich’ pausenlos die nächste Erfahrung sucht, ist Vollkommenheit bereits vorhanden. Nicht zu erreichen, nicht zu verstehen, nicht nahbar. Sie ist das, was der Sucher sucht, aber sie bleibt vor ihm verborgen, weil sie einfach das ist, was ist.

Die Wahrnehmung kommt aus der Wahrnehmung jemand zu sein der wahrnimmt. Niemand hat die Wahl, wie die Wahrnehmung wahr nimmt.

Es gibt kein „wahres“ Selbst das gefunden werden könnte. Es gibt nur ein „falsches“ Selbst. Wenn das „falsche“ Selbst verschwindet, bleibt nur Einheit. Dann ist keine Instanz mehr da, die sich „Selbst“ nennen könnte.

Befreiung ist das Ende jeden Weges. Nicht, weil der Weg erfolgreich zu Ende gegangen wurde, sondern weil gesehen wird, dass weder eine Person noch ein Weg je existiert haben.

Es gibt nur Einheit. DAS ist Alles und Nichts; alles was erscheint, und nicht erscheint. Diese radikale Botschaft des Einen aus dem Einen ist eine Rarität. Sie ist nicht an Jemanden gerichtet, der/die nach persönlicher Erfüllung strebt. Diese Botschaft erkennt kein vom Ganzen getrenntes ‘Ich’ und bietet somit auch keinen Weg, keine Methode an, um persönliches Glück zu erreichen. Vollkommenheit, Einheit ist bereits der Fall und wird nur vom scheinbar getrennten ‘Ich’ übersehen. Diese sich als getrennt wahrnehmende, im Körper zu einer scheinbaren Person manifestierte Energie, hat keine eigene Essenz und ist nur eine weitere, wundervolle Spielart des Ganzen. Wie alles Andere verfügt dieses ‘Ich’ nicht über Permanenz. Es ist nur eine Erscheinung.

Weisheit geschieht durch Lebenserfahrung, wird fälschlicherweise als persönliches Gut betrachtet und ist bedeutungslos für das Sein.

Absolute Einheit – das, was ist und nicht ist – hat keine Ursache und keinen Sinn. Sie braucht keinen Grund, um zu sein. Sie kommt nirgendwo her und geht nirgendwo hin. Sie ist einfach! Zumindest scheinbar, denn selbst wenn gesagt wird ‘Da ist nur Einheit’, kann sofort dazu gesagt werden, dass es so etwas wie Einheit nicht gibt. Denn ‘Einheit’ ist kein Ding oder eine Sache, die man kennen kann.

Es ist nicht so, dass du keinen Einfluss hast auf Dein Leben. Es ist so, dass da gar niemand ist, der Einfluss haben könnte. Da ist auch niemand der ein Leben hat.

Die Wahrnehmung von Trennung kann von dem, das sich als getrennt wahrnimmt, nicht aufgelöst werden, denn da ist niemand. Die einzige Funktion dieses scheinbaren Ich besteht daraus, sich als ‘Ich’ wahrzunehmen.

Wie auch immer man es nennen mag, Erleuchtung, Befreiung oder klares Sehen, hat nichts mit persönlichem Wissen, Verständnis, Erkennen oder Sehen zu tun, das ‘man’ haben kann oder einmal hat und dann für immer besitzt.

Je mehr du versuchst, DAS zu verstehen oder zu erfahren, desto mehr wirst du dich von DEM getrennt fühlen.

Jede Instanz, die das, was erscheint, wahrnehmen könnte, müsste davon getrennt sein, um es wahrnehmen zu können. Da aber außer dem, was erscheint, nichts ist, kann das, was erscheint auch von niemandem wahrgenommen werden.

Das ‘Ich’ wird sterben, wie es eben stirbt – und dann, oh Wunder – niemals war da etwas, das gelebt hat und gestorben ist.

Da ist kein Gott, auch keine göttliche Intelligenz. Das sind alles Vorstellungen, die aus der Wahrnehmung von scheinbarer Trennung kommen. Man könnte auch Projektionen dazu sagen. Das scheinbare Ich projiziert seine trennende Sichtweise auf die Erscheinung. Es gibt keine Instanzen. Weder Ich, noch Ego, noch Gott oder Teufel. Auch keine geheimnisvolle Kraft, die das ganze erschafft und als Realität in Zeit und Raum existiert.

Es ist unmöglich befreit zu werden, denn die Person, die Befreiung sucht, ist illusionär. Befreiung ist, aber sie ist kein Ereignis, keine Erfahrung, nichts das innerhalb des Erlebens von ‚Ich bin‘ und des Erlebens von Realität stattfindet.

Dass das, was ist, bereits frei, ungetrennt und ungebunden ist, ist das Wunder.

2 Kommentare zu “ANDREAS MÜLLER

  1. Kann nicht auch Verstehen stattfinden ,ohne ich ,aus Absolutheit in Absolutheit,da ja Vollkommenheit alles ist (DAS),das nichts ausschließt?
    Verstehen kann ja einfach passieren,so wie Nicht -verstehen auch einfach passiert, ohne Grund!Ist nicht alles (oneness ) DAS?
    Keine Einmischung,obwohl ja Einmischung auch passieren kann!
    Das Absolute drückt sich scheinbar als ALLES durch alles aus,oder??

  2. Vorstellungen,ob mit oder ohne ich,ist doch scheinbar egal?
    Wen kümmerts?Nicht etwas ist doch alles und nichts!
    Auch das Erscheinen von ich passiert ,wie das Verschwinden vom Ich passiert,scheinbar einfach so,oder?

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