OSHO

Rajneesh Chandra Mohan Jain, später nur noch Osho genannt, wurde 1931 als ältester Sohn eines Tuchhändlers in Kuchwada, Madhya Pradesh, Indien geboren. Osho war ein bedeutender spiritueller Lehrer. Es lohnt sich, ihn näher kennen zu lernen und sich nicht auf das Urteil von Presse und Medien zu verlassen.

Lektüre: „Das Buch vom Ego“
www.osho.de

ZITATE VON OSHO

Dein Wesen bleibt immer frei – weil deine innere Natur Freiheit ist, nichts kann dich gefangen nehmen. Schon in diesem Augenblick bist du vollkommen frei. Womit du dich auch beschäftigst haben magst, du bist frei, frei seit eh.

Spiritualität ist nichts, was über den Menschen schwebt. Sie ist der Blütenduft der Menschheit. Wenn du wirklich menschlich bist, bist du spirituell. Wir können auf das Wort „Spiritualität“ verzichten – wir brauchen es nicht. Es ist nicht nötig, der Sache einen bestimmten Namen zu geben; der besondere Name nützt nur dem Ego.

Lebe das Leben – nach und nach stellt sich heraus: Was dich glücklich macht ist wahr, und was dich quält und leiden lässt ist unwahr.

Um eine Sache vollständig aufzugeben, reicht es, sie zu verstehen.

Anstatt dich für morgen vorzubereiten, anstatt die Gegenwart der Zukunft zu opfern, beginne heute zu feiern.

Ein religiöser Mensch ist nicht einer, der sich auf die Suche nach Gott begibt; ein religiöser Mensch ist einer, der sich auf die Suche nach seinem Ich begibt, und je mehr er sich nach ihm umschaut, desto mehr wird er entdecken, dass dieses Ich überhaupt nicht existiert! Und am Tage, da das Ich nicht mehr da ist, noch am selben Tage wird für ihn die Tür aufgehen, hinter der sich die Liebe verbirgt.

Wenn du Rosen in deinen Garten bringen möchtest, dann vergesse die Rosen und kümmere dich um den Rosenstrauch. Wenn du dich gut um ihn kümmerst, dann blühen die Rosen von selbst.

Bevor du nicht den Boden der Hölle selber berühren kannst, wirst du niemals erkennen, was der Himmel ist. Darum gibt es die Hölle – um dich zu reinigen, alles was überflüssig ist zu zerstören, so dass der Himmel in dir aufblühen kann. Es ist paradox, es scheint paradox, aber die Blume des Himmels blüht auf in der Hölle.

Das Leben zieht sich wie ein Fluss durch manchmal stille, manchmal verlassene und trockene und dann wieder wunderschöne Landschaften. Am Ende wartet geduldig das Meer, um den Fluss in sich aufzunehmen – und der Fluss wird zum Ozean.

Wissen trennt, Nichtwissen vereint.

Ein Maximum an Bewusstheit geht mit einem Minimum an Problemen einher.

Ein weiser Mensch ist wie eine weisse Wolke, die sich am Himmel bewegt – nicht wissend, wohin, aber voller Vertrauen. Unbesorgt, denn, wohin auch immer der Wind ihn treibt, dort wird das Ziel sein. Überall ist das Ziel; du musst es nur zulassen. Einfach zulassen, loslassen, dich hingeben. Alles geschieht zu seiner richtigen Zeit.

Wenn ich sage: “Geht nach Innen“, heisst das nicht, dass ihr da jemanden finden werdet, der euch erwartet. Im Gegenteil: Je mehr ihr nach innen geht, desto weniger seid ihr noch ein Ego. Ihr seid zwar, aber das Ich-Gefühl verblasst langsam….ganz einfach deswegen, weil das Ich nur in Bezug auf ein Du existieren kann. Wenn das Du nicht anwesend ist, fängt das Ich an zu schmelzen. Aussen werdet ihr mit vielen Dus konfrontiert – die erhalten euer Ich am Leben. Aber innen gibt es kein Du; folglich kann es da auch kein Ich geben. Was aber nicht heisst, dass ihr nicht da wärt. Das heisst nur, dass ihr dann in eurer Reinheit da seid, nicht in Bezug auf irgendwen sonst: einfach nur du selbst, ohne jegliche Bezogenheit in deiner absoluten Alleinheit.

Geniesse deinen Tratsch und geniesse die kleinen Dinge im Leben, die kleinen Freuden im Leben. Sie alle steuern etwas zur Bereicherung deines Daseins bei. Und denke immer daran: Unernst ist eine der fundamentalsten Eigenschaften eines wirklich religiösen Menschen.

Gib alle sinnlosen Aktivitäten auf, denn 90% davon sind sinnlos. Sie dienen nur dazu die Zeit totzuschlagen und dich beschäftigt zu halten. Tue nur das Wesentliche und richte deine Energie auf die innere Reise.

Verstehe das was ist und bemühe dich nicht um das was sein sollte, denn das was sein sollte, fliesst aus dem Annehmen und Verstehen dessen was ist.

Die Sicherheit welche durch sogenannt gute Gründe erworben wurde, ist immer eine Sicherheit, welche auf Zweifel basiert. Zweifel kann durch gute Gründe nicht zerstört werden. Gute Gründe werden durch Zweifel gefüttert – sie haben ihren Anfang immer im Zweifel.

Zwischen einem Intellektuellen und einem Unwissenden gibt es keinen wirklichen Unterschied. Ausgenommen der, dass der Intellektuelle glaubt, dass er weiss und der Unwissende weiss, dass er nicht weiss. Somit ist der Unwissende in einer besseren Position.

Intellektuelles Wissen ist wertlos, ausser es kommt aus deiner eigenen Erfahrung. Intellektuelles Wissen ist erdrückende Last, ausser es ist Teil deines eigenen Lebens. Wirf alles von Aussen angeeignete  Wissen fort. Trag es nicht unnötig mit dir herum. Es ist nutzlos, es ist giftig und es ist eine Bürde.

Sobald der Mensch bewusster wird, fallen die Probleme von selbst weg. Man muss sich über Probleme keine Gedanken machen.

Das sollte man nicht aus dem Gedächtnis verlieren: dass alles von alleine kommt und von alleine geht. Du bist bloss ein Zeuge, der am Ufer sitzt, und der Fluss strömt vorbei. Manchmal führt er viel Wasser – manchmal fliesst er ruhig dahin. Du bist nur sein Beobachter, es geht dich nichts an. Das ist die Haltung eines Menschen, der meditiert – sich alles anzusehen, aber nicht hineinzuspringen. Was immer vorbeizieht, ist gut; manchmal Glück, manchmal Trauer, manchmal Wut, manchmal Eifersucht – all das brauchst du nicht zu beurteilen oder zu deinen Problemen zu machen. Du hast eine Haltung dazu, als würdest du an einer Eisenbahnstation im Warteraum warten. Viele Leute kommen und gehen – gute und schlechte, Heilige und Sünder – dich geht es nichts an; du sitzt auf deiner Bank, es berührt dich nicht. Diese Leute kommen nicht deinetwegen – du weisst nicht einmal wer sie sind. Du wartest auf deinen Zug und wann immer dein Zug eintrifft fährst du weiter.

Verschwende deine Zeit nicht mit Trivialitäten, sondern lebe, singe, tanze, liebe so total und überfliessend, wie du nur kannst. Dann werden keine Ängste dazwischenkommen und du sorgst dich nicht darum, was morgen geschieht. Heute ist sich selbst genug. Wenn es gelebt wird, ist es so voll, dass es keinen Raum lässt, über etwas anderes nachzudenken.

Ein weiser Mensch ist wie eine weisse Wolke, die sich am Himmel bewegt – nicht wissend, wohin, aber voller Vertrauen. Unbesorgt, denn, wohin auch immer der Wind ihn treibt, dort wird das Ziel sein. Überall ist das Ziel; du mußt es nur zulassen. Einfach zulassen, loslassen, dich hingeben. Alles geschieht zu seiner richtigen Zeit.

Wissen trennt, Nichtwissen vereint.

Krankheit kann sich nicht selbst als Krankheit empfinden. Nur Gesundheit kann Krankheit als Krankheit empfinden.

Denkt daran, die Wirklichkeit ist niemals perfekt. Die Wirklichkeit ist immer im Wachstum begriffen – wie kann sie da perfekt sein? Sobald etwas perfekt ist, ist kein Wachstum mehr möglich. Nur das Unvollkommene kennt die Freude zu wachsen.

Die Welt der Religion ist nicht die Welt von Geschäftsmännern. Sie ist die Welt von Spielern, die alles für das Unbekannte riskieren. Ein religiöser Mensch ist einer, der alles für ein unbekanntes Ergebnis aufs Spiel setzt. Man lässt alle Schriften und Worte großer Meister gehen, und wendet sich nach innen, ohne einen Führer, ohne eine Landkarte, ohne einen Gefährten, völlig alleine, auf einem Weg, den niemand anders je gegangen ist. Dein innerer Weg ist dein Weg. Niemand sonst kann ihn gehen.

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