BYRON KATIE

Byron Katie (Byron Kathleen Mitchel), 1942 in Breckenridge, Texas geboren, entwickelte The Work, eine Methode die davon ausgeht, dass wir aufhören zu leiden, wenn wir stressbehaftete Gedanken hinterfragen.

Lektüre: „Byron Katies The Work – Der einfache Weg zum befreiten Leben“ von Moritz Boerner
www.thework.com

ZITATE VON BYRON KATIE

Du musst dich nicht ändern, du musst dich nur lieben so wie du bist.

Die Realität wartet nicht auf Deine Erlaubnis. Sie ist so wie sie ist.

Ich bin nicht mehr und nicht weniger als irgendjemand – ich bin einfach ich. Es ist eine wunderbare Sache, die zu sein, die ich sowieso bin. Ich bin immer einfach ich gewesen, aber ich war die Letzte, die wusste, dass das in Ordnung ist.

Wenn ich dir eine Frage stelle und du schleichst um sie herum, weil du denkst, deine Antwort würde mich verletzen, dann respektierst du weder dich noch mich.

Wann immer wir ein belastendes Gefühl wahrnehmen – alles vom leichten Unbehagen bis zu intensiver Trauer, Wut oder Verzweiflung -, können wir sicher sein, dass ein bestimmter Gedanke unsere Reaktion verursacht, ob wir uns dessen bewusst sind, oder nicht.

Was wäre ich ohne meine Geschichte? Ohne meine Geschichte sind Gott und ich in diesem Augenblick eins. Es gibt keine Trennung, keine Entscheidung, keine Angst.

Bevor ein Gedanke entsteht, gibt es niemanden, gibt es nichts – nur Frieden, der sich nicht einmal als solcher erkennt.

Die projizierte Welt kannst du nicht ändern, wohl aber den Projektor, den Geist. Achte einfach darauf, wann die Dinge aus dem Gleichgewicht geraten. Das musst du nicht erst mühsam herausfinden. Es gibt ein eingebautes Signal, das dich darauf aufmerksam macht – es heisst Stress. Deine ungeprüften Gedanken über das Leben machen dich glauben, etwas sei nicht in Ordnung, und das kann niemals stimmen. Stress verrät dir, wann du deine Gedanken prüfen musst.

Immer wenn ich mich mit der Wirklichkeit anlege, verliere ich. Der Wirklichkeit kann ich vertrauen. Sie hat das Sagen. Sie ist, wie sie ist, und sobald etwas Wirklichkeit ist, kann ich in diesem Augenblick nichts tun, um es zu ändern. Nichts. Ich liebe das! Wir atmen, dann atmen wir nicht mehr, die Sonne geht auf, sie scheint, sie geht unter.

Tatsache ist, dass wir stets Schmerz spüren, wenn wir uns gedanklich in der Angelegenheit eines anderen Menschen befinden. Der andere sollte dies tun, der andere sollte jenes tun. Dann haben wir nicht nur keine Energie mehr für uns selbst, sondern wir entfremden uns vom andern, (dem wir ja eigentlich helfen wollen), indem wir ihn kritisieren und besser wissen, was er zu tun hat!

Die Wahrheit ist, dass alles aus dem Ich kommt. Wo kein Gedanke, da auch keine Welt. Ohne das Ich, das sich selbst projiziert, gibt es weder Ursprung noch Ende. Es taucht immer nur das Ich auf: Es entsteht nicht aus irgendetwas, und kehrt nicht zu irgendetwas zurück. Sogar das „Nichts“ entsteht aus dem Ich, weil das Nichts eine Vorstellung ist. Selbst wenn du denkst, dass da nichts ist, erschaffst du damit weiterhin etwas.

All die Jahre, in denen ich meinen Kindern etwas beibringen wollte und ihnen Standpauken hielt – ich bin so dankbar, dass sie sie nicht zugehört haben.

Auf diese Weise entsteht Einsamkeit. Einsamkeit ist der Verlust des Selbst. Wenn du dich um die Angelegenheiten anderer Menschen kümmerst, sie bewunderst, verurteilst, ihnen sagst was sie zu tun haben, dann lässt du dich alleine. Wenn du im Geist dort drüben bist, ist hier niemand für dich da.

Ein klarer Geist erkennt, dass jede Vergangenheit nur ein Gedanke ist. Die Gültigkeit eines Gedankens lässt sich nur mit einem weiteren Gedanken beweisen, und selbst dieser Gedanke ist bereits vorüber – und nun ist auch der Gedanke „dieser Gedanke ist vorüber“ vergangen. Es gibt nur das Jetzt, und selbst „Jetzt“ ist ein Gedanke aus der Vergangenheit. In Wahrheit hat das Universum weder Anfang noch Ende. Es entsteht in einem fort neu und ist immer bereits vergangen. Woher komme ich? Aus diesem Gedanken. Huch – jetzt bin ich fort!

In der Klarheit des Verstehens ist Vergebung überflüssig.

Es ist einem Menschen ganz und gar unmöglich, nicht zu glauben, was er nun mal glaubt. Der Mensch muss seine Gedanken glauben und zwar solange bis er sie prüft.

Wut, Traurigkeit oder Frustration lassen uns wissen, dass wir Krieg führen gegen das, was ist.

Alles Leiden spielt sich im Kopf ab. Es hat weder mit dem Körper noch mit den Lebensumständen etwas zu tun. Die Welt des Leids besteht aus ungeprüftem Denken.

Irgendwann erkennt der Geist, dass er frei ist, dass er nicht die geringste Kontrolle hat und von unendlicher Freude erfüllt ist. Irgendwann verliebt er sich ins Ungewisse. Dort findet er Ruhe. Und da er nicht mehr glaubt was er denkt, ist er stets in Frieden, ganz gleich, wo er ist oder nicht ist.

Wenn du deinen urteilenden Finger nach aussen richtest, dann ist deine Aufmerksamkeit nicht bei dir selbst.

In deinen Gedanken über andere Menschen erkennst du dich selbst. Alles was du im Aussen siehst, ist eine Spiegelung deines eigenen Denkens.

Die Wahrheit ist: Das Ego ist nichts, und es hat Angst vor dieser Wahrheit. Es hat Angst, dass wir es herausfinden. Also versucht das Ego eine letzte Domäne zu verteidigen. Gott. Mit Gott hat es noch etwas gefunden, an dem es sich scheinbar festhalten kann um einen freien Fall ins Nichts zu verhindern.

Mein Mann liebt es, sich zu ärgern. Es ist das, was er am besten kann. Er ärgert sich dauernd. Ohne seinen Ärger verliert er seine Geschichte, seine Welt. Er liebt seine Welt, er hält sie ganz fest. Das tut er pausenlos. Es wäre ein sehr unfreundlicher Akt, zu versuchen, einem Menschen seine Welt wegzunehmen. Ich sehe sein ärgerliches Gesicht, und ich höre seine ärgerlichen Worte, und ich sehe ein wunderbares, unwissendes Kind. Niemand hat jemals falsch gehandelt. Da ist immer nur die Unschuld eines Kindes, das nicht weiss, dass es nicht die Flamme ist, die schmerzt, sondern dass man es selber tut, indem man die Hand nach ihr ausstreckt. Mein Mann soll sich ändern? Nein! Was ist, ist – das ist das höchste Gesetz. Mein Mann lebt den Teil der Vollkommenheit, der uns beide zu dem wunderbaren Einen macht, das wir alle sind. Wenn ich meinen Mann ändern möchte, möchte ich Gottes Plan ändern und Gottes Arbeit übernehmen. Damit würde ich mir eine gewaltige Bürde aufhalsen.

Manche Menschen halten Traurigkeit für einen Akt der Loyalität und meinen, die Menschen, die sie lieben zu verraten, wenn sie nicht mit ihnen leiden. Das ist verrückt.

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