RAMANA MAHARSHI

Ramana Maharshi, 1879 in Südostindien geboren, ist einer der bekanntesten und eindrücklichsten Heiligen Indiens. Erst nach 20 Jahren des Schweigens begann er auf Wunsch seiner Schüler zu lehren. Bis zu seinem Tod lebte er in Tiruvannamalai am Fusse des heiligen Berges Arunachala.

Lektüre: “Gespräche des Weisen vom Berge Arunachala” von Ramana Maharshi
www.sriramanamaharshi.org

Ramana_MaharshiZITATE VON RAMANA MAHARSHI

Das Ego in Gestalt der Ich-Vorstellung ist die Wurzel des Baumes aller Wahnvorstellungen: wird sie vernichtet, ist aller Wahn gefällt.

Gott selbst zu sein – aber sich getrennt von ihm fühlend danach zu streben, sich mit ihm zu vereinen. Was könnte seltsamer sein?

Wenn  ihr nach dem Grundsatz verfahren wollt, dass körperliche Gesundheit für die Gesundheit des Geistes notwendig sei, dann werdet ihr in der Sorge um den Leib kein Ende finden.

Kümmere dich nicht um Frucht oder Nichtfrucht deines Tuns. Tue es um des Tuns Willen, aus keinem anderen Grund, denn nur das ist wahre Liebe.

Lass alles beiseite was Vergangenheit und Zukunft betrifft. Das alles ist nur Spekulation; die Gegenwart hingegen liegt in Reichweite eines jeden.

….diese art Gespräche sind endlos. Lass dich nicht darauf ein. Mach Schluss damit und wende dich nach Innen. Diskussionen haben kein Ende.

Es geht nicht darum, dem Schweigen die “richtige” Bedeutung beizulegen, die doch nur wieder “gedacht” sein kann, sondern darum, dieses Schweigen selbst zu sein.

Was ist Recht und was ist Unrecht? Es gibt keinen Massstab dafür. Die Ansichten sind verschieden entsprechen der Einstellung der Persönlichkeit und deren Kultur. Es sind nur Vorstellungen, mehr nicht.

Worte sind Träger einer Kraft und damit wirkungsvoll im Laufe der Zeit, auch wenn sie nicht sofort begriffen werden.

Was ist Recht und was ist Unrecht? Es gibt keinen Massstab dafür. Die Ansichten sind verschieden entsprechen der Einstellung der Persönlichkeit und deren Kultur. Es sind nur Vorstellungen, mehr nicht.

Das wahre Sein ist Eins, ohne objektives Erkennen. Es ist absolutes Bewusstsein. Das ist der Zustand des Glücks, wie er von allen hin und wieder erfahren wird.

Wie die Erfahrungen auch aussehen mögen, derjenige der erfährt, ist immer derselbe.

Handle wie ein Schauspieler auf der Bühne. Allen Handlungen liegt das Absolute Seiende als Prinzip zu Grunde, so wie der Bühnengestalt die Privatperson des Schauspielers. Behalte dies im Gedächtnis und handle danach.

Gedanken sind nichts anderes als irgendwelche anderen Tätigkeiten, sie stören das höchste Bewusstsein nicht.

Musst du dich mit deinen eigenen Augen sehen, um dein eigenes Vorhandensein zu erkennen?

Probleme berühren den nicht mehr, der die Verwirrung des Denkens hinter sich gelassen hat.

Es gibt nichts, das von oben herabkommt, oder sich zeigt. Das was ist, ist immer da. Auch jetzt bist DU das; du bist nicht von ihm getrennt. Die Erwartung „etwas“ zu sehen und der Wunsch „etwas“ zu erreichen, sind alles Auswirkungen des „ich“. Es ist das „ich“, das alles dieses sagt, nicht DU. Sei du DU selbst und nichts sonst.

Es gibt kein grösseres Mysterium als dieses: Dass wir, die wir die wahre Wirklichkeit sind, sie erreichen wollen. Wir bilden uns ein, dass es etwas gäbe, das unsere Wirklichkeit vor uns verbirgt, und dass dies zerstört werden müsse, bevor wir die Wirklichkeit gewinnen können. Es ist geradezu lächerlich. Und es wird ein Tag heraufdämmern, an dem du über deine jetzigen Bemühungen lachen wirst. Aber das, was an jenem Tag deines Lachens da sein wird, das ist jetzt und hier bereits gegenwärtig.

Das Kind und der Weise sind einander in dem Sinne gleich, als Ereignisse ein Kind nur solange interessieren, wie sie andauern. Das Kind hört auf, an sie zu denken, wenn sie vorbei sind. Dem Weisen ergeht es ebenso.

……damit erkennt er aber auch, dass das, was er ursprünglich als unwirklich abgelehnt hat, an diesem Einen teilhat. Aufgegangen in der wahren Wirklichkeit, ist die Welt wahrhaft wirklich. In der Verwirklichung des Selbst gibt es nur Sein, nichts sonst.

Was ist Glückseligkeit anderes als dein eigenes Sein? Du bist nie vom Sein getrennt, das dasselbe wie Glückseligkeit ist. Sei das Selbst, das ist Glückseligkeit. Wenn du in deinem Herzen verwirklichst, was deine wahre Natur ist, wirst du unendliche Wahrheit und Glückseligkeit finden, ohne Anfang und Ende.

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