14. April 2021

Ich rede davon dein eigenes Selbst zu erkennen. Wie weit musst du reisen um dies zu tun? Wie weit ist dein eigenes Selbst von dir entfernt? Du musst nur erkennen wo du jetzt gerade bist und da bleiben. Was für eine Anstrengung braucht es dazu? Dieses Wissen, dieses Verstehen ist die Wahrheit nach der du suchst. Ist diese Wahrheit, nach der du suchst, zu irgendeinem Zeitpunkt nicht gegenwärtig? Ist diese Wahrheit je von dir getrennt gewesen? Wenn ja, dann musst du natürlich danach suchen und schauen wo du sie vielleicht verloren hast. Aber wenn sie niemals weg war, welche Anstrengung wird dann benötigt um sie zu finden?

Papaji

13. April 2021

Wenn wir Dinge, Menschen oder Situationen mit verbalen oder mentalen Etiketten versehen, wird unsere Wirklichkeit hohl und leblos.

Eckhart Tolle

12. April 2021

Spiritualität ist nichts, was über den Menschen schwebt. Sie ist der Blütenduft der Menschheit. Wenn du wirklich menschlich bist, bist du spirituell. Wir können auf das Wort „Spiritualität“ verzichten – wir brauchen es nicht. Es ist nicht nötig, der Sache einen bestimmten Namen zu geben; der besondere Name nützt nur dem Ego.

Osho

11. April 2021

Sicherheit und Beständigkeit sind mit dem Wesen des Daseins unvereinbar. Wer also danach strebt, nimmt sich schrittweise selbst das Leben.

Frei nach Osho von Dr. R. Manthey

10. April 2021

Es gibt keine Probleme, solange ich nicht darüber nachdenke. Alle Probleme existieren nur im Verstand. Und auch das nur scheinbar. Wenn ich gegen Probleme ankämpfe, dann kämpfe ich gegen Windmühlen. Wenn ich hingegen den Verstand ignoriere und den von ihm gedachten Gedanken keine Aufmerksamkeit schenke, dann lösen sich die Probleme in das auf, wo sie hergekommen sind – nämlich in nichts. Die Situation ist womöglich noch dieselbe, aber sie ist kein Problem mehr.

Salia

09. April 2021

Meine Mystik besteht im Nichtwissenwollen. Sie heisst: leben und nicht daran denken.

Fernando Pessoa

08. April 2021

Jeden Morgen ein neuer Gast. Eine Freude, ein Kummer, eine Gemeinheit, ein kurzer Moment der Achtsamkeit kommt als ein unerwarteter Besucher. Heisse sie alle willkommen und bewirte sie! Selbst wenn sie eine Schar von Sorgen sind, die mit Gewalt aus deinem Haus die Möbel fegt, auch dann, behandle jeden Gast würdig. Es mag sein, dass er dich ausräumt für ganz neue Wonnen. Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit – begegne ihnen lächelnd an der Tür und lade sie ein. Sei dankbar für jeden, wer es auch sei, denn ein ein jeder ist geschickt als ein Führer aus einer anderen Welt.

Rumi

07. April 2021

Ich kenne nicht einmal meinen nächsten Gedanken. Wenn ich also nicht der Denker bin, wie könnte ich dann derjenige sein, der entscheidet oder handelt? Das ist für mich genau das, was die menschliche Hybris genannt wird, dass der Mensch denkt, er sei der Verantwortliche für all sein Tun und Sein. Aber nicht einmal das ist sein eigener Gedanke. Auch dieser Gedanke ist einfach nur ein Gast gesandt von dorther, um ihn zu leiten, wie das Rumi in seinem Gasthaus so wundervoll ausgedrückt hat.

Nitya

06. April 2021

Je mehr ich sehe, dass ich nicht als besser definieren kann, ohne gleichzeitig jemand anderen als schlechter zu definieren – um so klarer erkenne ich, dass ich in meinem Besser-Sein vom Schlechter-Sein des anderen abhängig bin.

Alan Watts

05. April 2021

Der erste Schritt für den Suchenden muss immer sein, sich der eigenen Blindheit bewusst zu werden.

Om C. Parkin