11. April 2021

Sicherheit und Beständigkeit sind mit dem Wesen des Daseins unvereinbar. Wer also danach strebt, nimmt sich schrittweise selbst das Leben.

Frei nach Osho von Dr. R. Manthey

10. April 2021

Es gibt keine Probleme, solange ich nicht darüber nachdenke. Alle Probleme existieren nur im Verstand. Und auch das nur scheinbar. Wenn ich gegen Probleme ankämpfe, dann kämpfe ich gegen Windmühlen. Wenn ich hingegen den Verstand ignoriere und den von ihm gedachten Gedanken keine Aufmerksamkeit schenke, dann lösen sich die Probleme in das auf, wo sie hergekommen sind – nämlich in nichts. Die Situation ist womöglich noch dieselbe, aber sie ist kein Problem mehr.

Salia

09. April 2021

Meine Mystik besteht im Nichtwissenwollen. Sie heisst: leben und nicht daran denken.

Fernando Pessoa

08. April 2021

Jeden Morgen ein neuer Gast. Eine Freude, ein Kummer, eine Gemeinheit, ein kurzer Moment der Achtsamkeit kommt als ein unerwarteter Besucher. Heisse sie alle willkommen und bewirte sie! Selbst wenn sie eine Schar von Sorgen sind, die mit Gewalt aus deinem Haus die Möbel fegt, auch dann, behandle jeden Gast würdig. Es mag sein, dass er dich ausräumt für ganz neue Wonnen. Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit – begegne ihnen lächelnd an der Tür und lade sie ein. Sei dankbar für jeden, wer es auch sei, denn ein ein jeder ist geschickt als ein Führer aus einer anderen Welt.

Rumi

07. April 2021

Ich kenne nicht einmal meinen nächsten Gedanken. Wenn ich also nicht der Denker bin, wie könnte ich dann derjenige sein, der entscheidet oder handelt? Das ist für mich genau das, was die menschliche Hybris genannt wird, dass der Mensch denkt, er sei der Verantwortliche für all sein Tun und Sein. Aber nicht einmal das ist sein eigener Gedanke. Auch dieser Gedanke ist einfach nur ein Gast gesandt von dorther, um ihn zu leiten, wie das Rumi in seinem Gasthaus so wundervoll ausgedrückt hat.

Nitya

06. April 2021

Je mehr ich sehe, dass ich nicht als besser definieren kann, ohne gleichzeitig jemand anderen als schlechter zu definieren – um so klarer erkenne ich, dass ich in meinem Besser-Sein vom Schlechter-Sein des anderen abhängig bin.

Alan Watts

05. April 2021

Der erste Schritt für den Suchenden muss immer sein, sich der eigenen Blindheit bewusst zu werden.

Om C. Parkin

04. April 2021

Handle wie ein Schauspieler auf der Bühne. Allen Handlungen liegt das Absolute Seiende als Prinzip zu Grunde, so wie der Bühnengestalt die Privatperson des Schauspielers. Behalte dies im Gedächtnis und handle danach.

Ramana

03. April 2021

Vollkommenheit kann nicht durch irgendetwas erreicht werden, da sie bereits ist. Vollkommenheit braucht nichts, um vollkommen zu sein. Vollkommenheit muss weder erreicht, noch erkannt werden um zu sein. Vollkommenheit ist DAS! Alles, was erscheint, ist DAS. Für den Verstand nicht zu verstehen: ‘Erwacht’ sein zu wollen ist DAS. Eine Übung zu machen um Vollkommenheit zu erreichen ist DAS. Sich den Kopf zu zerbrechen, nicht das zu sein ist DAS. Ohne den Filter des ‘Ich’ wird klar gesehen: Es ist DAS! Wunderschön und vollkommen und gleichzeitig nur DAS.

Andreas Müller

02. April 2021

Dein Wesen bleibt immer frei – weil deine innere Natur Freiheit ist, nichts kann dich gefangen nehmen. Schon in diesem Augenblick bist du vollkommen frei. Womit du dich auch beschäftigst haben magst, du bist frei, frei seit eh.

Osho