13. Juni 2021

„Das, worauf du schaust, unterscheidet sich nicht von demjenigen, der schaut.“ Was machst du mit dieser Aussage? Welches Werkzeug steht dir zur Verfügung, um eine so sinnlose, unlogische, irrationale Behauptung zu verstehen? Du beginnst zu denken. Durch Denken kannst du nicht verstehen. Du übersetzt, was ich sage in begriffliches Wissen, genauso wie du alles andere übersetzt, weil du etwas davon haben möchtest. Wenn du damit aufhörst, ist das da, was ich beschreibe. Die Abwesenheit dessen, was du tust – der Versuch, zu verstehen oder dich zu ändern – ist der Seinszustand, den ich beschreibe.

U.G. Krishnamurti

12. Juni 2021

Wenn du einmal verstanden hast, dass die Person nur ein Schatten der Realität ist, doch nicht die Realität selbst, hörst du auf dich zu sorgen und unruhig zu sein. Du lässt dich von Innen leiten, und das Leben wird eine Reise ins Unbekannte.

Nisargadatta

11. Juni 2021

Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.

Nietzsche

10. Juni 2021

Ob Du denkst, oder nicht, Du existierst trotzdem und bist präsent und bewusst. Deine natürliche Identität hat nichts mit Denken oder Nichtdenken zu tun.

Salia

09. Juni 2021

…dann siehst du, dass Glück und Freude niemals von Erfahrungen kommen, sondern ein Ausströmen deiner wahren Natur sind. Glücklichsein wird immer nur innerhalb von dir selbst gefühlt, nicht ausserhalb.

John Wheeler

08. Juni 2021

Dass Erfahrungen von so geringem Nutzen sind, liegt an der Unwiederholbarkeit der Ereignisse.

Elfriede Hablé

07. Juni 2021

Glaube nichts auf bloßes Hörensagen hin; glaube nicht an Überlieferungen, weil sie alt und durch viele Generationen bis auf uns gekommen sind; glaube nichts aufgrund von Gerüchten oder weil die Leute viel davon reden; glaube nicht, bloß weil man dir das geschriebene Zeugnis irgendeines alten Weisen vorlegt; glaube nie etwas, weil Mutmaßungen dafür sprechen oder weil langjährige Gewohnheit dich verleitet, es für wahr zu halten; glaube nichts auf die bloße Autorität deiner Lehrer und Geistlichen hin. Was nach eigener Erfahrung und Untersuchung mit deiner Vernunft übereinstimmt und deinem Wohl und Heil wie dem aller anderen Wesen dient, das nimm als Wahrheit an und lebe danach.

aus der Anguttara Nikaya

06. Juni 2021

Die Wahrheit muss sich nicht bestätigen, sie liegt in der Erkenntnis des Unwahren. Es ist sinnlos nach der Wahrheit zu suchen, wenn der Verstand dem Unwahren gegenüber blind ist.

Nisargadatta

05. Juni 2021

Will man die Bewegung des Geistes zum Stillstand bringen, dann führt gerade dies zur völligen Bewegung.

Sosan

04. Juni 2021

Jede Art von Warten impliziert, dass etwas noch kommen wird, ein Geschehen, das auf die Zukunft projiziert wird. Es gibt nur Gegenwart, in der dieses Wartespiel geschieht. Es ist schon Gegenwart: Gewahrsein und der Inhalt, der gegenwärtig auftaucht. Das kann nicht geleugnet werden. Nichts ist für die Gegenwart erforderlich. Sie ist alles, was es gibt.

Nathan Gill