22. März 2026
Ich kann dir meine Empfindungen nicht erklären, es ist eine gewisse Leere, die mir halt wehe thut. Ein gewisses Sehnen, welches nie befriedigt wird, folglich nie aufhört; immer fortdauert, ja von Tag zu Tag wächst.
Mozart an Constanze
21. März 2026
Wenn du dich im anderen vollkommen erkennst und wenn es keine Trennung gibt zwischen dir und dem anderen, dann ist Liebe gleich Selbsterkenntnis. Du erkennst: Das, was du bist, ist das, was der andere ist. Wo es dich und den anderen nicht mehr gibt, da ist nur noch Liebe.
Karl Renz
20. März 2026
Leben passiert ohne eine separate Person, die eine Wahl hat, was, wie, wann oder wo etwas geschieht. Auch wenn wir glauben und den Eindruck haben – die Täuschung ist ja verblüffend raffiniert – wir würden denken und handeln, ist es in Wirklichkeit einfach so, dass denken und handeln von selbst geschieht.
Ruth Kull
19. März 2026
Wir tun uns schwer mit Pausen. Immer stehen wir mit einem Fuss noch dort, wo wir gerade herkommen, und sind mit dem anderen schon da, wo wir gleich hinmüssen. Feier findet aber genau in der Mitte statt. Das kann man nicht im vorbeigehen erleben.
Unbekannt
18. März 2026
Wir leiden, weil wir uns nach dem sehnen, was jenseits des Horizonts liegt, während wir vor der Wirklichkeit die Augen verschliessen.
Abt Muho