VOLLER WUNDER

Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von Innen kommt, und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann; alles ist austragen – und dann Gebären (Rilke.) So wird der unermessliche, immer da-seiende Raum offenbar, dieser Raum, der wir selber sind, und ebenso, dass wir als ein in diesem Raum erscheinender Mensch mit all unseren Ideen und Vorstellungen, Problemen und Geschichten gänzlich nackt und verletzlich, tragisch und komisch, vergänglich und flüchtig, vollkommen und voller Wunder sind.

Ronny Hiess

1 Kommentar zu “VOLLER WUNDER

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