Das Selbst kann nicht erreicht werden. Wenn das Selbst erreicht werden könnte, würde das bedeuten, dass das Selbst jetzt nicht hier ist – dass es erst erlangt werden muss. Was aber neu erworben wird, wird auch wieder verloren werden. Was nicht beständig ist, ist es nicht wert erstrebt zu werden. Du bist bereits das Selbst. […]
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achtsamkeit
Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung. Jiddu Krishnamurti […]
geschehnisse
Die Dinge geschehen und ich suche, wie Millionen Menschen vor mir, in ihnen einen Sinn, weil meine Eitelkeit nicht gestatten will, zuzugeben, dass der ganze Sinn eines Geschehnisses in ihm selbst liegt. Marlen Haushofer […]
das dunkle
Die das Dunkle nicht fühlen, werden sich nie nach dem Licht umsehen. Henry Thomas Buckle […]
anders sein
Wünsche dir nicht, wie jemand Anderes zu sein. Die Wahrheit ist: Keiner ist besser als du. Samarpan […]
unverrichtete Dinge
Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen. Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten des Unwesentlichen. Lin Yutang […]
einsamkeit
Denn was einer für sich selbst ist, was ihn in die Einsamkeit begleitet und was keiner ihm geben oder nehmen kann, ist offenbar für ihn wesentlicher als alles, was er besitzen oder auch was er in den Augen anderer sein mag. Arthur Schopenhauer […]
das wesentliche
Wenn die Frau feststellen muß, daß sie das Unwesentliche ist, das niemals zum Wesentlichen wird, so kommt es daher, daß sie selbst diese Umkehrung nicht zuwegebringt. Simone de Beauvoir […]
momo
Momo konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte – nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme. Michael Ende […]
niemand
Neue Informationen über Gedanken kommen ins Spiel, die neue Sichtweisen und neue Reaktionsweisen ermöglichen. Hier geht es nicht um Fatalismus, nicht darum, sich mit allem abzufinden. Es gibt nur niemanden, der sich abfindet oder nicht abfindet, sondern Gedanken sortieren sich neu. Du redest mit jemand anderem, und neue Information kommen ins Spiel „Aha“, so habe […]