20. Februar 2018

Der Weg ist in seinem Wesen vollkommen. Er durchdringt alles. Wie könnte er also von Übung und Verwirklichung abhängen? Das Fahrzeug des Dharma ist frei und losgelöst von allen Fesseln. Wozu also ist das konzentrierte Bemühen des Menschen notwendig? Wahrlich, das Ganze ist weit jenseits des Staubes der Welt. Wer könnte da glauben, es gäbe Mittel, es vom Staub zu befreien? Er ist nie von irgend jemand unterschieden, niemals anderswo, sondern immer genau da, wo man gerade ist. Wozu also hier – oder dorthin gehen, um zu üben?

Dogen Zenji

19. Februar 2018

Wenn das Denken aus seinem begrenzten Rahmen heraus etwas entwirft, wird der Entwurf zwangsläufig den Keim seiner eigenen Beschränktheit in sich tragen

Robert Powell

18. Februar 2018

Wissen wir um die Absurdität unseres Schicksals, unseres Lebens, um seine schändliche Zufälligkeit, um die schändliche Zufälligkeit eines jeden Augenblicks, an dem wir so schändlich und schwächlich hängen, weil diese absurde Folge von Augenblicken unser Leben ausmacht? Gibt es hier ein seriöses, fundiertes Gegenargument? Ich finde kein einziges.

Imre Kertész

17. Februar 2018

Denke einmal vom Standpunkt des Todes über die Dinge nach. Ein Toter macht sich keine großen Gedanken. Alle Probleme lösen sich auf, wenn du aufhörst, dir den Kopf zu zerbrechen. Zazen bedeutet, in den eigenen Sarg zu steigen: Da gibt es nichts mehr zu diskutieren. Wenn du sitzt, stell dir vor, du seist schon tot.

Kodo Sawaki

16. Februar 2018

Es gibt nichts, absolut nichts im Phänomen Leben, dessen Zustand und Ausdruck nicht durch den Geist gebildet wird.

Kikis Christofides

15. Februar 2018

Das Licht des Himmels berührt die Erde und alles, was auf der Erde ist, ohne selber von der Erde berührt zu werden. Anders gesagt: Der Himmel ist unberührt von allem irdischen Geschehen, durchdringt aber alles irdische Geschehen.

Tsujimura

14. Februar 2018

Alles ist Geist und die materielle Scheinwelt ist nur eine gewöhnliche Spiegelung des Geistes.

Martin Kojc

13. Februar 2018

Denke nicht, dass du am Ende frei sein wirst – dass es ein letzter Schritt gibt. Wenn du frei sein willst, dann werde beim ersten Schritt frei.

Osho

12. Februar 2018

Wenn das „Ich“ verschwindet, dann tut es das sowieso völlig spontan und nicht als Ergebnis von irgend etwas, das das „Ich“ tut. Wenn das wirklich verstanden wird, dann kannst du das alles ruhen lassen und einfach tun, worauf du Lust hast.

Nathan Gill

11. Februar 2018

Die Wirklichkeit der Dinge leugnen heißt ihre Wirklichkeit verfehlen; die Leerheit der Dinge behaupten heißt ihre Wirklichkeit verfehlen.

Sosan