Zenartblog | abonniere täglich ein neues Weisheits-Zitat auf Deinen Bildschirm.
26. Mai 2018

Der Weise verfolgt keine Ziele, der Narr hingegen fesselt sich selbst. Unterscheidungen entstehen durch das Bedürfnis der Unwissenden, sich anzuklammern. Den EINEN GEIST mit dem unterscheidenden Geist zu suchen ist der größte Fehler von allen.

Sosan

25. Mai 2018

Hilflos zappelnd in einem Netz von Konventionen verschliessen wir uns Einsichten und Wahrheiten und werden zu Rollenspieler in einem Stück, das wir nicht selbst geschrieben haben.

Susi Stehle

24. Mai 2018

Wenn uns eine Liebe nicht das Glück verschafft, das wir uns von ihr erhoffen, wechseln wir einfach zur nächsten – und am Ende verbrauchen wir unsere Partner, als wären sie Konsumgüter.

Abt Muho

23. Mai 2018

Wir glauben dem Verstand, der ununterbrochen jede Erfahrung in gut oder schlecht übersetzt.

Adyashanti

22. Mai 2018

Hinter diesen äusseren deutlichen Unterschieden verbirgt sich stillschweigend die Einheit dessen, was im Vedanta das göttliche Selbst genannt wird, das Alleinexistierende, das Ein und Alles, das sich im einzelnen versteckt.

Alain Watts

21. Mai 2018

Ob deine Suche nach dem Glück sich nun auf weltliche Dinge, philosophische Dinge oder spirituelle Dinge richtet, gib die Suche einfach auf.

Gangaji

20. Mai 2018

Euer Schmerz ist das Zerbrechen der Schale, die euer Verstehen umschliesst. Wie der Kern der Frucht zerbrechen muss, damit sein Herz die Sonne erblicken kann, so müsst auch ihr den Schmerz erleben. Und könntet ihr in eurem Herzen das Staunen über die täglichen Dinge bewahren, würde euch der Schmerz nicht weniger wundersam scheinen als die Freude. Euer Schmerz ist der bittere Trank, mit dem der Arzt in euch das kranke Ich heilt. Daher traut dem Arzt und trinkt seine Arznei schweigend und still: denn seine Hand, obwohl sicher und hart, wird von der zarten Hand des Unsichtbaren gelenkt.

Khali Gibran

19. Mai 2018

Willst du Recht haben oder glücklich sein?  Beides geht nicht.

Marshall Rosenberg

18. Mai 2018

Mein Denken ist immer ein Nach-denken, weil ich nur über Vergangenes denken kann. Auch dann, wenn ich an die Zukunft denke. Nur in Bezug und Vergleich auf Gewesenes kann ich überhaupt denken. Über etwas, das mir noch nie begegnet ist, kann ich nicht denken, weil zum Denken immer Bilder oder Wörter benötigt werden.

Salia

17. Mai 2018

Jede Instanz, die das, was erscheint, wahrnehmen könnte, müsste davon getrennt sein, um es wahrnehmen zu können. Da aber außer dem, was erscheint, nichts ist, kann das, was erscheint auch von niemandem wahrgenommen werden.

Andreas Müller